Pressemitteilung – Wissenschafltiche Erkenntnisse zu Nikotin und elektrischen Zigaretten-Zusammenfassung Global Forum on Nicotine

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Als einziger deutscher Hersteller von eLiquids für e Zigaretten (e Liquids) nahm happy liquid am ersten Global Forum on Nicotine vom 27. bis 28.06.2014 in Warschau teil. Die präsentierten wissenschaftlichen Erkenntnisse stützen dabei bisherige Annahmen zur Überlegenheit von e Zigaretten gegenüber Tabak Zigaretten aus gesundheitlicher Sicht.

Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Volksirrtümer über Nikotin aufzuklären, stellen aber auch die Vorteile der e Zigarette heraus und bestätigen, was bisher nur vermutet wurde. Die Betrachtung der e Liquids liefert für Konsumenten Anhaltspunkte, um die Qualität von eLiquids beurteilen zu können.

Die wichtigsten Erkenntnisse in Kurzform:

  • Nikotin ist nicht krebserregend; Lungenkrankheiten werden durch Nikotin weder verursacht, noch verschlimmert
  • Die Aufnahme von Nikotin erfolgt bei e Zigaretten langsamer als bei herkömmlichen
  • e Zigaretten sind um 96% weniger schädlich als Tabak Zigaretten
  • Eine Nikotinüberdosierung ist bei der Verwendung einer e Zigarette („Dampfen”) nahezu ausgeschlossen
  • Diacetin und Triacetin sollten in e Liquids für e Zigaretten nicht enthalten sein

Damit Sie sich ein klares Bild der Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung machen können, haben wir diese Ergebnisse nachfolgend ausführlich beschrieben.

Aufnahme von Nikotin und dessen Auswirkung

Häufig betrachten Konsumenten bei den gesundheitlichen Auswirkungen von Zigaretten das Neurostimulans Nikotin als einen der entscheidenden Faktoren. Diese Aussage ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht haltbar. Nikotin ist weder krebserregend (carcinogen), noch trägt es zur Verursachung oder Verschlechterung von Lungenerkrankungen bei. Medizinisch wird Nikotin sogar bei der Behandlung von neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson eingesetzt. Auf den menschlichen Körper wirkt es sich in Form von Steigerung des Blutdrucks, der Herzschlagrate und Verengung der Blutgefäße aus und ist leicht stimulierend. Eine Überdosierung von Nikotin ist – zumindest durch Inhalation – nahezu ausgeschlossen, da der Körper sich dem durch Gegenreaktionen („Selftitration“) entgegen stellt. Um eine versehentliche orale Aufnahme von e Liquids zu verhindern, verwendet happy liquid unverwischbare Etiketten (Verwechslungsgefahr) und kindersichere Verschlüsse mit tastbarem Gefahrstoffzeichen im Deckel.

Die Unterschiede in der Nikotinaufnahme durch Rauchen und e Zigaretten sind vor allem in zwei Bereichen sichtbar:

  • Neueste Studien belegen, dass Nikotin alleine deutlich weniger süchtig macht als in Kombination mit Teer, Acetaldehyd und anderen im Zigarettenrauch enthaltenen Additiven Stoffen
  • Auch bei der Aufnahme des Nikotins in den Körper gibt es deutliche Unterschiede. Dampfer nehmen Nikotin langsamer in den Blutkreislauf auf als Raucher. Dies kann auf das Fehlen von Teer und einiger weiterer nicht in e Liquids vorhandener Stoffe aus der Tabakzigarette zurückgeführt werden

Auswirkungen bei bestehenden Lungenkrankheiten

Beim ersten Global Forum on Nicotine wurde auch eine Studie mit 19.000 Probanden vorgestellt, welche die Nutzung von e Zigaretten bei bestehenden Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD im Fokus hatte. Diese kam zu dem Schluss, dass bei Asthma in 65% und COPD sogar in 75% der Fälle Verbesserungen nach dem Umstieg von der Tabak- auf die elektrische Zigarette messbar waren. Verschlechterungen gab es nur in 1% bzw. 0,8% der Fälle.

Risikobewertung Zigarette vs. e Zigarette

Selbst die anwesenden Hersteller waren überrascht von der eindeutigen Meinung der Wissenschaftler zum Vergleich von Tabak und e Liquid. Während Tabak der Risiko- bzw. Schädlichkeits-Faktor 100 zugeordnet wurde, kam e Liquid nur auf 4 (vier), was eine Überlegenheit von 96% entspricht und echtes Potential bietet, um die Todesrate bei tabakindizierten Erkrankungen zu reduzieren, Leid von der Menschheit abzuwenden und die Krankenkassen zu entlasten.

Inhaltsstoffe von e Liquids

Die elektrische Zigarette ist beim Dampfen nur ein Hilfsmittel, um das e Liquid zu verdampfen und so bereit zum Inhalieren zu machen. Konsumenten müssen ihre Aufmerksamkeit also auf die Auswahl des e Liquids richten, denn hier bestehen deutliche Unterschiede. Eine klare Erkenntnis des Global Forum on Nicotine: Diacetin und Triacetin sind Stoffe, die nicht in e Liquids gehören. Diese sind häufig Bestandteil von sahnigen und buttrigen Aromen und auch unter der Bezeichnung E1517 bzw. E1518 bekannt. Die Estherverbindungen können bei regelmäßiger inhalativer Aufnahme zu einer obliterativen Bronchitis (entzündliche Veränderung der Lungenbläschen, die das Lungenvolumen senkt) führen, auch bekannt als Popcorn-Lunge. Voraussetzung dafür ist eine Langzeitexposition und -konzentration, die beim Dampfen theoretisch möglich ist, abhängig von der konsumierten Liquidmenge und dem Zeitraum. 
Denkbar sind natürlich auch schädliche Auswirkungen von anderen Stoffen in e Liquids. Vorsicht ist geboten, wenn die Inhaltsstoffe nicht klar oder gar nicht angegeben sind.

Als deutscher Hersteller bezieht happy liquids die Basiskomponenten der e Liquids aus Deutschland und überprüft alle Substanzen vor der Verwendung in der Herstellung auf ihre Identität. Sie weisen die höchste Reinheit nach dem Europäischen Arzneibuch auf, welche ebenfalls bei jeder Lieferung überprüft wird. Aromen stammen allesamt von westeuropäischen Lieferanten und sind nach der Aromenverordnung (EG) Nr. 1334/2008 zugelassen. Auf die Verwendung von Diacetyl und Tiacetyl verzichtet happy liquid seit jeher.

Auf der Webseite können Interessierte sowohl die Komponenten und das Mischverhältnis der Basen wie auch Gutachten des TÜV Nord und der Universität Graz einsehen, welche die hohen Qualitätsansprüche bestätigen. Des weiteren bietet happy liquid eine einzigartige Transparenz: Kunden können die EDV-generierten Protokolle ihres e Liquids einsehen. Diese werden für jede Charge erstellt und können über die Chargennummer auf dem Liquidfläschchen abgerufen werden.

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